Weinhalde - das Krienser Stimmvolk hat entschieden

Mit 56% Nein-Stimmen kann die Weinhalde leider nicht entwickelt werden. Dieser demokratische Entscheid ist zu akzeptieren. Fakt ist, dass niemand etwas gewinnt, es gibt nur Verlierer. Auch die KrienserInnen die jetzt NEIN gesagt haben, verzichten ohne Not auf Steuereinnahmen in Millionenhöhe und auf eine Aufwertung des Areals.

Die Grünen haben einen teilweise unfairen Abstimmungskampf geführt, so etwa wenn mit der Überbauung des Bellparks oder des Schlosshogers Angst gemacht wird, der ja letztlich nur dank den Bürgerlichen überhaupt grün geblieben ist. Oder dass man an Hanglagen nicht bauen soll, aber selber am gleichen Hang ganz zuoberst wohnt. Oder die Unterstellung, dass Wald auf der Weinhalde gerodet würde, obwohl das Gärtnereiareal kein Wald ist und nur ganz wenige Bäume gefällt werden müssten für die Brücke zur Strasse Oberhusrain. Oder die Grünen wollen auf der Weinhalde wieder eine Gärtnerei ansiedeln. Dass dies auch eine Einzonung bräuchte und dass dann ebenfalls eine Erschliessung über den Oberhusrain erfolgen müsste, wird natürlich verschwiegen.

Die FDP.Die Liberalen Kriens bedauern den Volksentscheid und danken allen, die sich engagiert für ein JA eingesetzt haben.