Pilatus-Podium zur Wiedereinzonung Weinhalde

Am 8. März 2026 stimmt die Bevölkerung von Kriens über die Einzonung Weinhalde ab. Um eine fundierte Meinungsbildung zu ermöglichen, luden die FDP Kriens und die Liberalen SeniorInnen am 27. Januar zu einem weiteren Pilatus-Podium ein. Die Veranstaltung wurde von Raphael Prinz wie immer perfekt moderiert. An der Podiumsdiskussion kamen sowohl Befürworterinnen und Befürworter bzw. alle Fraktionen des Einwohnerrates zu Wort. SP, Grüne und GLP lehnen das Projekt weiterhin ab, obwohl die Stadt Kriens dessen Rechtmässigkeit mit einem wasserdichten Rechtsgutachten bestätigt hat.

Nach der Begrüssung stellte Werner Baumgartner, Weinhalde AG, das Projekt vor. Bei einer Zustimmung zur Einzonung können 45 attraktive Eigentumswohnungen zu ortsüblichen Preisen entstehen. Die architektonisch sehr schöne Überbauung mit grosser Aufenthaltsqualität würde zudem zur Entlastung des angespannten Mietwohnungsmarkts beitragen, ein Beitrag, der heute wichtiger ist denn je. Die FDP Kriens und die Liberalen SeniorInnen danken allen, die das Komitee Weinhalde unterstützen oder mit ihrer Unterschrift das Zustandekommen der Initiative Einzonung Weinhalde ermöglicht haben.

Beni Stocker, Einwohnerrat, liberale Fraktion, stellte fest, dass bei einem NEIN nichts gewonnen wird, sondern alle verlieren, speziell auch die Grünen, weil dann auf der Weinhalde einfach nichts entsteht: «Es verlieren auch die Krienserinnen und Krienser, da der Wanderweg nicht saniert wird und das Areal nicht aufgewertet wird. Wir verlieren Steuergeld, welches bei einer Einzonung in Millionenhöhe fliessen würde. Und weitere Verlierer sind die Familien Geisseler/Bieri, die weiterhin nicht zu ihrem Recht kommen wie auch die Familie Baumgartner, die trotz erheblichen Vorinvestitionen auf Jahre hinaus blockiert bleibt.»

Bruno Soltermann, Präsident der Liberalen Seniorinnen und Senioren, freute sich über den grossen Aufmarsch und die spannende Debatte: «Die Initiative ist in unserer direkten Demokratie juristisch und politisch legitim und in diesem Fall ist sie sogar zwingend, da sich die Umstände mit der Wohnungsknappheit verschlechtert haben. Es geht hier um eine ökologisch sinnvolle und bestens im Gelände eingebettete Überbauung.»

Beachten Sie auch die Website des JA-Komitees unter www.komitee-weinhalde.ch.