Einwohnerratswahlen 2020 - Mitgestalten und Mitentscheiden

Die Politik ist sehr mächtig, wenn sie will! Trotzdem ist es ein Phänomen unserer Zeit, dass sich immer mehr Bürger immer weniger um die Politik kümmern. Neben den bekannten internationalen und nationalen Themen sollten uns aber speziell die lokalen Themen interessieren. Denn genau dort können wir durch aktives politisches Mitmachen unsere Zukunft und unseren täglichen Lebensraum gestalten. Welchen Schulraum brauchen wir, wo wollen wir welche Grünflächen, wie viel Geld wollen wir der öffentlichen Hand zugestehen, wie soll der Verkehr durch Kriens gestaltet werden? Alles Fragen, für welche die Krienser Politiker/Innen Antworten, Rezepte und schlussendlich tragbare Lösungen für die Zukunft finden müssen. Wollen Sie Ihren Wohnort und das Zusammenleben in Kriens aktiv mitgestalten? Orientieren Sie sich auch an den freisinnigen und liberalen Werten wie Freiheit, Gemeinsinn und Fortschritt? Dann sollten Sie sich bei uns engagieren! Denn im Frühjahr sind wieder Wahlen. Haben Sie Interesse für eine Kandidatur? Dann melden Sie sich bitte unter: http://www.fdp-kriens.ch. Wir würden uns darüber sehr freuen.

Ihre FDP.Die Liberalen Kriens

Museum im Bellpark

Museum im Bellpark - auf liberalen Spuren

Das Museum im Bellpark ist ein Bijou. Bereits 1955 wurden vom liberalen Lehrer und Rektor Hans Schmid in Briefen und Zeitungsartikeln erste Ideen für die Schaffung eines Museums in Kriens geäussert. Ein Vorstoss im Einwohnerrat von 1989 wurde vom liberalen Gemeinderat Seppi Mattmann aufgenommen und es wurden detaillierte Abklärungen durchgeführt. Bald war klar, dass die Villa Florida im Bellpark ein bestens geeigneter Standort für ein Museum in Kriens wäre. Die Eröffnung des Museums erfolgte dann im Jahre 1991. Zu Beginn waren die Besucherzahlen bescheiden und die Budgets wurden laufend überschritten. Das Museum stand damals unter der Führung der Gemeinde. Im Jahre 2004 forderte der liberale Einwohnerrat Peter Germann, dass das Museum einer privaten Trägerschaft zugeführt wird. In der Folge wurde die heutige Struktur mit der Schaffung des Vereins Museum im Bellpark, einer Leistungsvereinbarung mit der Gemeinde und der Betriebsführung durch Hilar Stadler geschaffen. Damit war das Museum aus staatlicher Hand entlassen und der Erfolg, den wir heute alle anerkennen, setzte ein. Es zeigt sich einmal mehr, dass nicht alle Aufgaben durch den Staat erledigt werden müssen. Vieles können Private besser. Dazu braucht es aber Menschen, die bereit sind, sich freiwillig und ohne Bezahlung für unsere Gesellschaft einzusetzen. Das ist in jedem Verein in Kriens, im Kanton und in der Schweiz so. Und darauf baut unsere Gesellschaft. Das ist beim Museum nicht anders, aber deshalb umso erwähnenswerter und bemerkenswerter. Es ist zudem auch nicht so, dass die Betreiber und die Leitung des Museums einfach nur das Geld der Gemeinde aus der Leistungsvereinbarung abholen und ausgeben. Vielmehr wird versucht, mit guten Ideen, Einsatz und Hartnäckigkeit, Mittel für den Betrieb zu generieren. Das ist eine grosse Anstrengung, damit Ausstellungen und Archive überhaupt gezeigt oder betrieben werden können und damit eine Strahlkraft erreicht wird, welche über die Stadt Kriens hinausgeht. Die FDP würdigt diese Leistung. Die Stadt Kriens hat nun den Betrag der Leistungsvereinbarung um CHF 10'000 erhöht. Die FDP Kriens ist angesichts der vorgängig gemachten Schilderungen vollumfänglich und einstimmig für diese Erhöhung und für die Erneuerung der Vereinbarung mit dem Museum Bellpark und hat der Vereinbarung entsprechend zugestimmt. Wir wünschen dem Museum weiterhin viel Erfolg und danken, dass Kriens auch auf der kulturellen Landkarte erscheint. Den einleitend erwähnten Teil der Entstehung kann man im Buch "Spuren der Liberalen in Kriens" nachlesen. Das Buch wurde von der FDP.Die Liberalen Kriens herausgegeben. Die Redaktion und Koordination erfolgte durch Jürg Studer.

Der Klimawandel ist zunehmend spürbar

So gewinnt er auch bei uns an gesellschaftlicher Relevanz. Aktuell schlägt sich das nieder in den Umfragehochs für die Grünen und Grünliberalen. Damit allein ist noch gar nichts gewonnen. Gerne wählt man Grün und verhält sich wenig klimakonform. Grün wählen, aber mit dem Flugzeug in die Ferien zu fliegen passt nicht zusammen. Es gibt eine grosse Diskrepanz zwischen dem, was die Menschen theoretisch möchten und praktisch akzeptieren. Und diese Diskrepanz wird noch grösser beim Punkt, ob ich persönlich dazu bereit bin mein Verhalten so zu ändern, dass es klimakonform ist.

Die FDP will Anreize und Transparenz anstatt Verbote sowie das Thema Klima nicht den Utopisten zu überlassen. Nur wirtschaftlicher Fortschritt ermöglicht die notwendigen Forschungen um Innovationen voran zu treiben. Diese sind nötig um im Bereich Umwelt und Klima wirksame und realistische Lösungen zu finden. Jeder persönlich kann und soll etwas dazu beitragen. Wir setzen uns bei Sachfragen und mit Vorstössen für das Klima ein. Nur der Klimanotstand zu fordern und selber keine relevanten Vorschläge zu machen, um damit Wählerstimmen zu gewinnen, bringt uns nicht weiter.

Klimanotstand in Kriens?

Anlässlich der Septembersitzung des Einwohnerrates wird ein Postulat der Grünen Kriens behandelt. In Kriens soll der Klimanotstand ausgerufen werden. Wie undifferenziert dieses Thema in der Presse behandelt wird, zeigt auch wieder der zu Ende gehende Sommer. Wegen ein paar heissen Tagen hat die Presse Purzelbäume geschlagen.
Wenn man aber den Berichten des BAFU (Bundesamt für Umwelt) glauben darf, geht es der Umwelt in der Schweiz besser denn je. Die bewaldete Fläche in der Schweiz wächst ständig. Der Wolf und der Bär sind wieder heimisch geworden in der Schweiz und der Biber soll nun gemäss LZ auch noch seinen Weg in den Vierwaldstättersee finden. Apropos Seen! Die müssen da und dort bereits wieder künstlich gedüngt werden um den Fischbestand zu retten, denn in unseren Seen haben wir oft Trinkwasserqualität. Und so weiter und so fort – es gäbe noch unzählige Beispiele von Umwelterfolgen in der Schweiz.
Unsere Lebensqualität und auch unser Wohlstand sind einmalig auf dieser Welt.
Aber nun soll in Kriens der Klimanotstand ausbrechen, obwohl wir zwischen Sonnenberg – Eigenthal – Pilatus und Rigi in einem wahren Paradies leben dürfen!
Klimaschutz ist seit Jahrzehnten ein urbürgerliches Anliegen. Unsere schöne Umwelt haben wir, weil sich bürgerliche Politiker schon um die Umwelt gekümmert haben, bevor es die grünen Parteien gab.
Auch die FDP-Kriens trägt sorge zur Umwelt.
-     Mit einer Gemeindeinitiative wollen wir einen neuen Standort für den Ökihof realisieren, und dies bei gleichzeitiger Verdoppelung einer Waldfläche
-     Und im Zentrum von Kriens verlangen wir mit einem Vorstoss einen Versuch für Tempo 30

Das sind Taten die dem Klima in Kriens helfen würden. Ein kommunaler Klimanotstand ist reine Effekthascherei und Wahlkampf, welcher für die Natur und das Klima in Kriens überhaupt keinen Nutzen bringt.

ER-Newsletter Fraktion

Video unserer Kantonsratskandidaten

Als neue Idee lancieren wir pünktlich zum Start des Wahlkampfes ein Video dreier unserer sechs Kantonsratskandidaten:

Matthias Senn; Beat Tanner und Roger Erni sowie der Ex-Fraktionschef Thomas Lammer geben Ihnen einen Einblick zur Lage in Kriens!

FDP-Initiative für den Standort Ökihof

Unser Vize-Präsident Roger Erni im Gespräch mit Tele1 über den Standort Ökihof: http://www.tele1.ch/sendungen/1/nachrichten#477818-5 Danke Roger für Deinen Einsatz!