FDP Kriens kämpft gegen Billettsteuer-Reglement

Der Krienser Einwohnerrat hat mit einem Mehrheitsentscheid beschlossen, dass Veranstaltungen von Ortsvereinen nicht länger von der Billettsteuer befreit sind, sondern die Einnahmen daraus für den allgemeinen Finanzhaushalt verwendet werden sollen. Auch eine Zweckbindung der Mittel für die Kultur- und Sportförderung, wie sie die FDP Fraktion vorgeschlagen hat, fand keine Mehrheit im Rat.

Die nun beschlossenen Reglements-Anpassungen zur Billettsteuer führen dazu, dass die Steuer nicht nur bei Einzeleintritten und Saisonabonnements greift, sondern auch auf allen Mitglieder-, Gönner- oder Juniorenkarten erhoben wird. Diese führt bei den betroffenen Krienser-Vereinen ­­– nach zwei Jahren mit Corona und den damit verbundenen Mindereinnahmen – zu empfindlichen Mehr-Belastungen mit gravierenden Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation.  

Aus diesen Gründen wurde nun die Interessengemeinschaft «Gemeinsam für Krienser Vereine» gegründet, die aus Vertretern von Krienser Vereinen, sowie der FDP-Fraktion der Stadt Kriens besteht und unterstützt wird.  

Diese Interessengemeinschaft ergreift das Referendum gegen das Billettsteuer-Reglement und hat nun bis zum 2. September Zeit, 500 gültige Unterschriften von Krienser Stimmberechtigten zu sammeln. 

Herzlichen Dank allen, die uns mit diesem wichtigen Anliegen unterstützen.

> Medienmitteilung "Änderung Billettsteuer Stadt Kriens"

> Referendumsbogen Billettsteuer-Reglement (PDF)