Werden bei den Finanzen vom Stadtrat die richtigen Prioritäten gesetzt?

Die Jahresrechnung 2021 zeigt das Gleiche auf wie in den letzten 10 Jahren – einen Verlust.
6 von 17 Abteilungen weisen nicht bewilligte Kreditüberschreitungen (Kompetenzüberschreitungen) aus. Total über 700’000 Franken.

 

Zwei Abteilungen im Baudepartement fallen mit einer Gesamtüberschreitung von mehr als 580’000 Franken besonders auf. Vor allem deshalb, weil von denselben Verantwortlichen auf dem Sonnenberg oberhalb vom Spielplatz Wald gerodet wurde, um grosszügig Edelkastanien pflanzen zu können.

Auch wir sind für sichere Schulwege. Ein Konzept über die gefährlichen Kreuzungen ist aber bereits vorhanden. Für das Projekt «GPS-Teddybären» sind weitere 220’000 Franken budgetiert worden.

Aus unserer Sicht werden finanziell gesehen die falschen Prioriäten gesetzt und – trotz PUK-Bericht – Kompetenzen nicht eingehalten. Bitte beurteilen Sie, liebe Krienserinnen und Krienser, aber auch selber, ob dies ihren Ansprüchen an eine professionelle Planung, Priorisierung und Verwendung ihrer Steuergelder entspricht.

Bevor bei den Leistungen gespart wird, sind diverse Projekte und Konsumauslagen zuerst kritisch zu hinterfragen.

Wir bleiben für Sie mit kritischen Fragen dran und setzen uns unermüdlich für nachhaltige Krienser Finanzen ein. Die Ausgaben dürfen nicht höher sein als die effektiven Einnahmen. Nur so können auch die hohen Schulden reduziert werden.